Greenpeace erhebt Vorwürfe gegen Nestlé
Greenpeace-Umweltschützer erheben Vorwürfe gegen Nestlé
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace attackierte im Mai 2010 den Lebensmittelkonzern Nestlé, indem sie ihm vorwarf, in Deutschland vertriebene, gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht ausreichend zu kennzeichnen.
Konkret handelt es sich um den Vertrieb der Schokoladenriegel "Butterfinger" und "Baby Ruth". Laut Greenpeace seien diese beiden Nestlé-Riegel mit Gen-Soja beziehungsweise mit Zutaten aus sechs unterschiedlichen Gen-Mais-Sorten hergestellt, jedoch nicht entsprechend gekennzeichnet worden. In Europa ist der Verkauf von nicht gekennzeichneten Gen-Produkten allerdings strafbar.
Die Firma Nestlé wies die Vorwürfe zurück und erklärte, sie beachte selbstverständlich alle einschlägigen Kennzeichnungsvorschriften. Nestlé vertreibe in Deutschland keine gentechnisch veränderten Lebensmittel. Bei den besagten Schokoriegeln handele es sich wohl um für den amerikanischen Markt hergestellte und entsprechend gekennzeichnete Produkte. Offenbar seien die Schokoriegel von einer unabhängigen Firma nach Deutschland importiert worden.
Greenpeace forderte umfassende Kontrollen der Lebensmittelüberwachung und verwies auf den Wunsch der meisten Verbraucher in Deutschland, kein Gen-Food "untergejubelt" zu bekommen.
US-Import. Greenpeace attackiert Nestlé wegen Gen-Schokolade. SpiegelOnline-Artikel vom 26. Mai 2010 Online Version
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- Vorwürfe gegen den Lebensmittelkonzern Nestlé

