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Anthropozentrismus

Anthropozentrismus

Zurück gehen anthropozentrische (griech. anthropos: Mensch) Ansätze häufig auf die Tradition Kants und die durch ihn begründete Ethik der Autonomie. Dem Menschen kommt dabei aufgrund seiner Vernunftfähigkeit ein unbedingter Wert zu: er ist alleiniger Zweck an sich. Daraus ergibt sich, dass jeder Mensch seinen eigenen und den Wert anderer Menschen anerkennen muss und ihnen gegenüber Pflichten zu erfüllen hat.

Siehe dazu:

Patzig, Günther (1996): Der wissenschaftliche Tierversuch unter ethischen Aspekten. In: Hardegg, Wolfgang / Preiser, Gert (Hg.): Tierversuche und medizinische Ethik. Beiträge zu einem Heidelberger Symposion. Hildesheim: Olms, 68-84.

Patzig, Günther (1993): Ökologische Ethik - innerhalb der Grenzen bloßer Vernunft. In: Elster, H. J. / Studienzentrum Weikersheim et al. (Hg.): Umweltschutz - Herausforderung unserer Generation. Mainz: v. Hase & Kochler, 63-81.

Singer, Peter (1991): Animal Liberation. London: Thorsons. 

Singer, Peter (1994): Praktische Ethik. 2. Auflage. Stuttgart: Reclam.

Wolf, Ursula (1990): Das Tier in der Moral. Frankfurt a.M.: Klostermann.

Wolf, Ursula (1997): Haben wir moralische Verpflichtungen gegen Tiere? In: Krebs Angelika: Naturethik. Grundtexte zur gegenwärtigen tier- und ökoethischen Diskussion. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 47-75.


Varianten

  • Anthropozentrismus
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